Prokrastination – Warum du Dinge immer wieder aufschiebst
Kennst du das Gefühl, genau zu wissen, was du tun möchtest und es trotzdem immer wieder aufzuschieben?
Vielleicht liegt es gar nicht an fehlender Disziplin.
Vielleicht steckt hinter deinem Aufschieben etwas, das du bisher noch gar nicht bewusst wahrgenommen hast.
Vielleicht fehlt dir nicht die Disziplin. Vielleicht steckt etwas ganz anderes dahinter.
Kennst du das? Du hast dir etwas vorgenommen. Du weißt genau, was du tun möchtest oder vielleicht sogar tun müsstest.
Und trotzdem fängst du nicht an. Stattdessen erledigst du andere Dinge, beschäftigst dich mit Kleinigkeiten oder sagst dir: „Morgen mache ich es wirklich.“
Und irgendwann kommt dieses unangenehme Gefühl.
Du ärgerst dich über dich selbst. Machst dir Vorwürfe. Fragst dich, warum du es einfach nicht hinbekommst.
Doch was, wenn dein Aufschieben gar nicht das eigentliche Problem ist?
Prokrastination ist nicht einfach Faulheit
Prokrastination bedeutet, dass wir Aufgaben oder Entscheidungen aufschieben, obwohl wir wissen, dass uns dadurch Nachteile entstehen können.
Oft steckt dahinter nicht fehlender Wille, sondern der Versuch, unangenehmen Gefühlen auszuweichen.
Vielleicht hast du Angst, etwas falsch zu machen.
Vielleicht möchtest du alles perfekt machen.
Vielleicht erscheint dir die Aufgabe so groß, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Oder vielleicht verbindest du mit dem, was du tun möchtest, unbewusst Druck, Erwartungen oder frühere Erfahrungen.
Das Aufschieben verschafft dir dann kurzfristig Erleichterung.
Doch langfristig entsteht häufig noch mehr Druck.
Was passiert eigentlich in dir?
Unser Gehirn bevorzugt häufig die kurzfristige Erleichterung gegenüber einer unangenehmen Aufgabe, deren Belohnung erst später kommt.
Wenn eine Aufgabe Stress, Unsicherheit oder Überforderung auslöst, kann es sich zunächst besser anfühlen, etwas anderes zu tun.
Das bedeutet nicht, dass du grundsätzlich unfähig oder undiszipliniert bist.
Es kann bedeuten, dass du gerade versuchst, ein unangenehmes Gefühl zu vermeiden.
Und genau hier lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.
Vielleicht geht es gar nicht um die Aufgabe
Frag dich einmal:
- Was fühle ich, wenn ich an diese Aufgabe denke?
- Habe ich Angst, einen Fehler zu machen?
- Setze ich mich selbst unter Druck?
- Muss das Ergebnis in meinen Gedanken perfekt sein?
- Was würde passieren, wenn ich einfach anfange, ohne alles richtig machen zu müssen?
Manchmal liegt der Schlüssel nicht darin, sich noch stärker anzutreiben.
Sondern darin, zu verstehen, warum der erste Schritt so schwerfällt.
Veränderung beginnt mit Bewusstsein
Du musst nicht sofort alles verändern.
Vielleicht reicht es für den Anfang, dir selbst eine andere Frage zu stellen.
Nicht: „Warum bin ich nur so undiszipliniert?“
Sondern: „Was macht es mir gerade so schwer, anzufangen?“
Manchmal hilft es, eine Aufgabe in winzige Schritte aufzuteilen. Manchmal hilft es, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen. Und manchmal ist der wichtigste Schritt, sich selbst mit etwas mehr Verständnis zu begegnen.
Denn du musst nicht perfekt anfangen. Du darfst einfach anfangen.
Möchtest du tiefer in das Thema eintauchen?
Ich habe selbst einen Kurs zum Thema Prokrastination bei der BK Limitless Community besucht.
Dabei habe ich mich intensiver mit den Hintergründen des Aufschiebens beschäftigt und möchte diese Möglichkeit gerne mit dir teilen. Hier kannst du dir das dazugehörige YouTube-Video ansehen.
Wenn dich der Kurs interessiert oder du mehr über die BK Limitless Community erfahren möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden.
Ich teile meine persönlichen Erfahrungen mit dir und beantworte gerne deine Fragen.
Austausch & Gedanken
Kennst du das Gefühl, etwas unbedingt erledigen zu wollen und es trotzdem immer wieder aufzuschieben?
Was glaubst du, steckt bei dir dahinter?
Teile gerne deine Gedanken oder Erfahrungen dazu. 💛
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